Minimalismus und Fülle

Minimalismus bedeutet sich materiell, aber auch mit seiner Lebenszeit, auf das zu konzentrieren, was einem wirklich wichtig ist.

 

Minimalisten umgeben sich oft mit weniger materiellen Dingen, achten darauf, was sie wirklich unterstützt und versuchen weniger und damit nachhaltiger zu konsumieren. 

 

Das Prinzip der Fülle scheint im ersten Moment gegensätzlich. Das goldene Füllhorn überschüttet uns mit allem, was wir brauchen und die innere Liebe zeigt sich auch im Außen in schönen Dingen, Reichtum und Überfluss. Mit der Fülle ist alles möglich. Wir können uns alles manifestieren, ein Traumhaus, den Traumurlaub und unendlichen finanziellen Reichtum. 

 

Für mich passen diese beiden Prinzipien wunderbar zusammen und ergänzen sich himmlisch. Wie du beide zusammen auf dein Leben anwenden kannst, erkläre ich dir in diesem Artikel. 

Minimalismus, Spüren, was du wirklich brauchst

Der Minimalismus wird oft falsch verstanden. Im Minimalismus geht es nicht darum, sich besonders einzuschränken oder besonders wenig Materielles zu besitzen.

 

Im Minimalismus geht es darum, heraus zu finden, was du wirklich brauchst und welche Dinge dich wirklich unterstützen. Da du alle deine materiellen Dinge energetisch hütest, solltest du nur das aufheben, was dich wirklich bereichert. Alles, was du zum Beispiel aufhebst, falls du es mal brauchst, hütest du energetisch, bis du es mal brauchst. Du gibst also ganz viel Energie in diesen Gegenstand, ohne wirklich etwas davon zu bekommen. 

 

Wenn du beim nächsten Einkauf spürst, was du wirklich brauchst und nur das kaufst. Dann beginnst du sehr schnell die energetischen Löcher in deinem Geldbeutel zu stopfen und dein Geld zu hüten. Aus dem Fluss deiner Fülle, kann ein kleiner See entstehen, der Schwankungen abfängt und dich immer wieder versorgt.

 

Mit dem Geld, dass du nicht für andere unnötige Dinge ausgibst, bleibt mehr für deine wahren Herzenswünsche. Und da du mehr bekommst, was du dir wirklich wünschst, beginnst du mehr Fülle zu erfahren, selbst wenn du gar nicht mehr einnimmst. 

Minimalismus, Leben mit weniger Geld?

Wenn du weniger ausgibst, vielleicht sogar deine Fixkosten reduzierst, brauchst du im Monat weniger Geld. Vielleicht magst du auch weniger arbeiten und hast dadurch mehr Fülle an Zeit.

 

Hier gibt es jedoch auch ein Mangelfalle. Denn es gibt ein altes spirituelles Prinzip in uns, dass Sparsamkeit und Bescheidenheit höher, spiritueller bewertet, als finanziellen Reichtum.

"Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“  ???

Mit Minimalismus kann es sehr leicht passieren, dass wir diesem Glaubensmuster weiter folgen.

 

Wenn du jedoch nachhaltig leben und dir deine Herzenswünsche erfüllen willst, ist es auch im Minimalismus wunderbar, an die göttliche Fülle angeschlossen zu sein und viel Geld anzunehmen.  

Denn deine Herzenswünsche messen sich nicht daran, wie günstig sie sind, sondern wie wichtig sie für dich und deinen Seelenpfad sind. 

 

Du willst mit deiner ganzen Familie um die Welt reisen, einen alten Bauernhof neu bewirtschaften, ein tolles Auto fahren? Was auch immer deine Träume sind, wenn du sie wirklich lebst, sind sie minimalistisch. Also öffne dich weiter für die Fülle, auch wenn du mit weniger Materiellem lebst und greif nach den Sternen. 

Minimalismus mit Familie

Ein Mini Haus, Reisen mit wenig Gepäck, leben im Wohnmobil? Das ist toll, aber das geht doch nicht mit Familie. Manches vielleicht nicht oder nur wenn es dir sehr wichtig ist, aber das Prinzip des Minimalismus geht auch wunderbar als Familie.

 

Wie viel Lebensraum braucht ihr wirklich und was ist nur normal in Deutschland? 

Mit welchen Spielsachen spielen deine Kinder wirklich und was hebst du auf, weil ihr es geschenkt bekommen habt oder weil es teuer war?

 

Was willst du wirklich als Erinnerung aufheben? 

Was wollen wir Eltern wirklich mit unserem Leben tun und wo dürfen wir unseren Kindern einfach mehr zumuten und dadurch Selbstliebe Vorbilder sein? 

 

Wir leben seit 2013 als Familie minimalistisch. Bei unserm letzten Umzug haben wir unseren riesigen Familien Hausstand so minimiert, dass wir bis auf Kühlschrank und Waschmaschine alles zu zweit umziehen konnten. Große Möbel haben wir verkauft und viele Kleinigkeiten einfach an die Straße zu verschenken gestellt. 

 

Unsere 3 Zimmer Wohnung ist verglichen mit dem deutschen Durchschnitt sehr klein und wir besitzen relativ wenig Möbel. Wir lieben unsere weißen Matten, mit denen wir gemütlich auf dem Boden sitzen. Wir sind an Geschirr und Sitzplätzen nicht mehr für Gäste ausgestattet, wer vorbei kommt darf einfach so mit uns leben, wie wir leben. 

 

Wir besitzen kaum eigene Bücher und lieben die Bücherei, weil wir eine riesige Auswahl haben und alles wieder zurückbringen dürfen. Das fände ich auch für Spielzeug und Kleidung toll. 

 

Wir besitzen kein Auto mehr, sondern nutzen Carsharing, weil uns das Autoteilen wirklich überzeugt. Für den Urlaub nehmen wir dann einen Mietwagen. Auch meine Kleidung besteht nur aus Lieblingsteilen, die ich auch wirklich trage. 

 

Ich fokussiere mich mit meinem Minimalismus immer auf mich. Den Kindern lasse ich auch ihren Sammeltrieb. Wir schauen immer mal wieder gemeinsam, was vielleicht wieder gehen darf. So hat auch das Spielzeug und andere Schätze wieder einen Ausgang und wird verschenkt.

 

Mit den Kindern stärken wir das Vertrauen, dass auch immer wieder tolle Sachen nach kommen. Mit dem Fluss der Fülle brauchen wir nichts horten, denn es kommt immer genug zu uns. Öffne dich für die Fülle und lass los. 

 

Wie stehst du zum Minimalismus? Was bereichert dich daran? 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Babs Grün (Freitag, 22 Juli 2016 12:50)

    Liebe Inka, ich finde du hast das so schön geschrieben!

    Mir gefällt besonders der Teil über Minimalismus und Familie. Wir handhaben es genauso mit unseren Kindern. Dass immer wieder Sachen verschenkt werden und viel auch ausgeliehen wird. Und wenn wir etwas brauchen, dann kommt es zu uns. Zum Beispiel durch Geschenke oder Leihangebote.
    Wir haben relativ wenig Spielzeug, da die Kinder mit Freunden Spielsachen hin- und herleihen. So ist immer genug Neues zum Spielen da :-)

    Zum Geldfluss: Ich denke, dass durch den Minimalismus mehr Geld zu uns kommt, weil wir weniger Ausgaben bei gleichen Einnahmen haben. Man kann den Minimalismus ja aber auch wunderbar nutzen um etw weniger zu arbeiten.
    Ich "nutze" den Minimalismus für uns um mehr Geldfülle in unser Leben zu bekommen. Dies funktioniert vor allem langfristig sehr gut. Ich lege gespartes Geld an, schaffe passives Einkommen, muss so wieder weniger arbeiten...usw. Das macht mir für unser Leben unheimlich viel Spaß und führt zu noch mehr Fülle in Zukunft. :-)

    Sonne, Deine Babs