Vom Mut sich zu Zeigen

Deine Seele möchte sich zeigen. Deine Seele möchte ihren Ausdruck leben und mit ihrem ganzen Potential in die Welt strahlen. Wunderschön, aber auch sehr herausfordernd, oder?


Im ersten Moment macht es nämlich ganz schön Angst sich so spirituell und manchmal auch verletzbar in die Öffentlichkeit zu stellen. Viele Anteile in uns sperren sich dabei so sehr, dass es oft ganz schön lange dauert bis unser Seelenausdruck wirklich in die Welt kommt. 


Auch für mich war es immer wieder herausfordernd meine spirituellen Angebote zu zeigen. Ich habe viel geatmet, bevor ich meine ersten Flyer in einem Bioladen ausgelegt habe.


Als ich mich später mit meiner Engelarbeit gezeigt habe, haben sich viele vom Verstand geprägten Anteile in den den Boden geschämt. Oh mein Gott jetzt redet sie auch noch mit Engeln. 


Vor einem Jahr war es für mich dran, mich als Lichtkind zu zeigen und neue Themen aufzunehmen. Wie die Schritte davor, forderte mich auch das wieder. Jedes Mal wenn ich etwas Neues mache, brauche ich wieder eine gehörige Portion Mut. Jedes Mal begegne ich meiner Angst und den inneren Anteilen, die sich sträuben. 


Zum Glück wird dieser Schritt mit jedem mal leichter, denn man kennt den Prozess und die Anteile. 


Was uns Bremst

 

Die Angst vor Bestrafung 

 

In der Menschheitsgeschichte gab es viele Zeiten in denen wir für wirkliche mystische Erfahrungen und für die Anwendung spiritueller Techniken bestraft oder getötet wurden. In unseren Zellen und in den Verbindungen zu früheren Leben, gibt es viele Anteile, die noch immer um ihr Leben fürchten, sobald wir uns mit unserem Seelenausdruck zeigen wollen. Wenn du dich hier sehr blockiert fühlst, brauchen erst einmal deine verletzten Anteile Heilung, bevor du entspannter durchstarten kannst. Auch wenn du dich schon zeigst, aber keiner kommt, kann es sein, dass ängstliche Anteile dahinter stecken. 

 

 

Die Angst ausgelacht zu werden

 

Wir leben in einer vom Verstand geprägten Welt, in der nur Kinder mit unsichtbaren Freunden sprechen. Je älter wir wurden, desto mehr haben wir uns abgewöhnt solche kindischen Sachen zu tun und an Wunder und Engel zu glauben.

 

Als Erwachsene dürfen wir nur an das glauben, was wir sehen und anfassen können. Wenn wir uns jetzt mit unserem Seelenausdruck zeigen möchten, gibt es viele kindliche Anteile, die uns bremsen und beschützen wollen oder erwachsene Anteile, die uns für verrückt halten. 

 

Wenn du in dir spürst, dass du Angst hast dich lächerlich zu machen, dir deine spirituelle Arbeit vielleicht auch peinlich ist, dann kümmere dich um deine kindlichen und erwachsenen Anteile und was sie von deinem "dich zeigen" halten.

 

 

Die Begegnung mit kritischen Menschen

 

Ja, nicht aller Gegenwind, den wir bekommen können, liegt in der Vergangenheit. Es gibt sie, die wirklich kritischen Menschen, die dich mit fassungslosem Blick anstarren, wenn du ihnen erzählst, was du jetzt beruflich machst. In solchen Situationen hilft es nur tapfer sein und darauf zu vertrauen, dass dir nichts wirklich geschehen kann.

 

Du bist eine große Seele und es ist Teil deiner Aufgabe dein Licht leuchten zu lassen. Jeder darf sein Leben so leben, wie es für ihn richtig ist. Manche reagieren vielleicht komisch, vielleicht auch verletzend für dein inneres Kind, aber die meisten Menschen, die dir begegnen sind überraschend auf der selben Wellenlänge oder einfach offen und neutral. 

 

Solltest du in eine unangenehme Situation kommen, zieh dich nicht zurück. Kümmere dich liebevoll um dein inneres Kind und seine Verletzungen. Und dann geh in deine Größe, spüre wie groß und mächtig deine Seele ist, fühle diese Größe. Und dann danke dir für deinen Mut dein Licht zu zeigen. 

 

Danke, danke, danke. Du große, weise Seele

 

Alles Liebe Inka. 

 

P.S. Ich mache weiter, machst du mit? Hast du schon eine Vision oder ein Projekt. Dann zeig es hier gerne. 

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Kommentare: 6
  • #1

    carly (Freitag, 29 Januar 2016 13:02)

    Ein wunderbarer Artikel ! Wir sollten uns immer wieder klar machen, dass wir mit einer höheren Vision hier sind.
    Und diese Vision sollten wir so groß machen, so bedeutungsvoll, dass sie uns antreibt unsere Ängste zu überwinden.
    Danke für diesen inspirierenden Artikel!

  • #2

    Inka (Freitag, 29 Januar 2016 18:04)

    Danke Carly,
    Ja, lass uns einfach Strahlen mit unserer Aufgabe.

  • #3

    Yvonne (Freitag, 29 Januar 2016 19:52)

    Hej Inka,

    das ist ein einleuchtender Artikel.
    Ich lebe gerade im emotionallen Streit mit dem Vater meiner Tochter, Gericht seit 3 Jahren, bin weit weggezogen ... und es geht weiter. Viele Versuche.
    Nun schreibe ich an dem Buch, was ich seit JAhren im Kopf und Herzen trage. Ein Buch über vergessene Gemüse, saisonal und in Verbindung mit Märchen.
    Ich wünsche mir eine Reise in entlegene Regionen, in Europa, weil dort noch dieses heilige Wissen existiert. Auch ist mein Kind noch nicht schulpflichtig, ich habe eine Bus und kein Geld. Bin ALGII Empfängerin und sehr stressempfänglich. Nicht im Umgang mit Kindern. So, generell mit der Fülle an Dingen, welche uns umgeben.
    Das schlechte Gewissen gegenüber dem unzuverlässigen Vater legt mich in Ketten, oder etwa die wundervolle aber passive Mutter von mir!?
    In jedem Fall herzlichen Dank für deine Worte ... ich nehm sie einfach mit! Und löse mich. Langsam. Danke.
    Es grüßt, Yvonne

  • #4

    Stefan (Samstag, 30 Januar 2016 10:50)

    Hi Inka,

    Du hast recht. Die meisten Menschen reagieren offen und positiv, wenn man erzählt, welche Einstellung man hat gegenüber spirituellen Themen. Manche denke ich mir, dass manche sogar froh sind, wenn sie merken, dass auch andere so denken.
    Seitdem ich diese Erfahrungen immer mehr mache, geht es mir viel besser, da ich mich nicht mehr verstecke und so bin, wie ich bin.

    Danke für deine Gedanken!

  • #5

    Sabine (Samstag, 30 Januar 2016 19:23)

    Du sprichst mir aus der Seele! Im vergangenen Jahr habe ich offen dazu gestanden, dass ich Reiki praktiziere und damit Menschen sogar ihren Schmerz nehmen kann (wenn es in ihrem Weg stimmig ist). Ich mache Marketing mit Empathie, d.h. ich lasse meine positiven Energien einfließen. Ich nehme nur Klienten an, hinter deren Vorhaben ich voll und ganz stehe und daher auch die Frequenzen einbringen kann. Etwas so Kopfgesteuertes wie SEO/Suchmaschinenoptimierung und Frequenzen zu kombinieren macht meines Wissens nach noch niemand. Und doch weiß ich, dass wir Menschen unbewusst auf einer ganz anderen Ebene kommunizieren. Klar kann diese nur genutzt werden, wenn es authentisch ist, das ist nun mal Quantenphysik und vor allem das Resonanzgesetz. Ich bin für mein Reiki schon angefeindet worden aber für meine andere Arbeit werde ich geliebt - weil es sich auch aus meinen Texten heraus liest, dass ich liebe, wovon ich schreibe, und dass es authentisch ist. So kann ich meine Leidenschaften miteinander positiv verbinden - Resonanzmarketing oder Karmabusiness, quasi :-)

  • #6

    Inka (Sonntag, 31 Januar 2016 09:44)

    Danke, für eure liebevollen Beiträge. Ich freu mich immer über eure Geschichten.

    Für mich ist es zum Beispiel ist es nicht stimmig, mich als Hausfrau zu bezeichnen, wenn ich ein tolles spirituelles Onlinebusiness führe. Trotzdem gibt es auch bei mir Situationen, wo ich einfach inkognito reise und es genieße meine Ruhe zu haben. Das entscheide ich einfach immer intuitiv.

    Meine Hausgeburt habe ich zum Beispiel ganz bewusst geschützt, beim Beruflichen bin ich eher öffentlich ohne überzeugen zu müssen. Jeder darf leben, was er erfahren will.

    Alles Liebe und gute für euch,
    Eure Inka.